Sonntag, 10. März 2019
Japes Blog 6 - Die kleine Rundreise der fünf Freunde und deren Abschied
jape, 21:17h
20. Januar bis 28. Februar
Von Cusco aus, sind wir zu fünft auf eine kleine Reise aufgebrochen. Die führte uns nach Arequipa, zum Titicacasee, nach La Paz und in die Salzwüste bei Uyuni in Bolivien.
In Arequipa waren wir in einem Hotel in spanischem Stil, recht modern und mit leckerem Frühstück, später haben wir, um den Geldbeutel zu schonen, in ein nettes, lebendiges Hostel eingecheckt. Die Stadt an sich ist wunderschön und Emma, Nathalia und Ale meinten sie sei dem spanischen Valencia sehr ähnlich. Die Häuser sind aus einem weißen Vulkanstein und die ganze Innenstadt ist in spanischem Stil aus der Kolonialzeit gebaut. Besonders haben mir die mit roten Blumen beschmückten Mauern und Balkone der Straßen gefallen.
In der Stadt gibt es ein schönes, in tomatenrot und hellblau gestaltetes, gigantisches Kloster. Zu Höchstzeiten lebten dort einmal bis zu 500 Personen. Heute leben in St. Katalina keine 30 Nonnen mehr und der Großteil des Geländes ist für den Tourismus geöffnet. Früher wurden die zweiten Töchter wohlhabender, spanischer Bürger in das Kloster geschickt und in der Regel durften sie nie wieder aus dem Kloster heraus. Alles was ich sah und darüber erfuhr, schien mir eher wie ein strenges, fast grausames, aber schön gestaltetes Gefängnis für wohlhabende Damen. Heute sind die Nonnen zum Glück freiwillig dort und frei zu gehen, wann immer sie möchten.
In der Nähe von Arequipa gibt es die Colca-Schlucht, einer der tiefsten Canyons der Welt. Wir haben einen Tagesausflug dahin gemacht und Andenkondore beobachtet. Diese majestätischen Vögel beeindrucken schlicht durch ihre Flügelspannweiten von bis zu drei Metern.
Auf dem Rückweg, kamen wir an einem Lamareservat vorbei und konnten viele hunderte frei lebende Lamas, Vicuñas und Alpacas sehen.
Unsere nächste Station war der Titicacasee. Edgar und Katia hatten uns, so großherzig wie sie sind, dort eine ziemlich umfangreiche Bootstour gesponsert.
Zunächst haben wir den Uros einen Besuch abgestattet. Das ist eine Kultur von Fischern die auf ca 50 schwimmenden Inseln aus Torf und Schilf lebt. Auch ihre Häuser und Boote stellen sie aus diesem Schilf her, welches zudem essbar ist und neben Fisch als Grundnahrungsmittel dient.
Den Besuch bei der Uro-Kultur fand ich persönlich aber sehr unangenehm, da ich mich aufgrund der unübersehbaren Armut gezwungen gefühlt habe, den Einwohnern etwas abzukaufen, obwohl mich deren Kunst ernsthaft nicht interessierte, nun ja, aus Mitleid habe ich dann doch etwas gekauft.
Weiter im Zentrum des Sees, haben wir die Inseln Taquile und Amantaní besucht. Die Inseln sind wegen ihrer strickenden Männer bekannt und in Taquile haben wir bei einer sehr gastfreundlichen, einheimischen Familie Übernachtet. Der Besuch auf der „Insel der strickenden Männer“ hat mir dann nach der Uro-Kultur sehr gut gefallen und der Fisch den wir dort aßen war ausgezeichnet.
La Paz, die größte Stadt Boiviens war unsere nächste Station. Die Busfahrt dahin war sehr schön. Interessant war auch das hölzerne Floß welches unseren Bus über ein kleines Stück des Titicacasees gebracht hat. Ich bin sehr froh, dass wir separat davon übergesetzt haben. Nach Bolivien musste ich ja eh, da mein Touristenvisum für Peru drohte auszulaufen.
In La Paz waren wir in einem schönen Hostel, von dem wir aber schnell merken mussten, dass es ein Party-Hostel war. Genossen haben wir es dort trotzdem und da die Stadt mich abgesehen von dem Essen und den Preisen nicht sonderlich begeistert hat, – vielleicht, weil wir auch einfach zu schlecht über die Stadt informiert waren – hatten wir ein paar schöne Tage zum entspannen und erholen.
Wir haben Anfang Februar zur Abwechslung den Zug nach Uyuni genommen und ich habe die Fahrt sehr genossen.
Uyuni an sich, war kein sehr schöner Ort, dafür war die Salzwüste, wegen der wir da waren, beeindruckend. In windstillen Momenten war der Boden, wegen einer nur wenigen Zentimeter dicken Wasserschicht, wie ein endlos langer Spiegel. Man konnte den ganzen Himmel bis zum Horizont darin sehen. Wir hatten Spaß daran mit den Spieglungen Fotos zu machen.
Am Tag nach dem Ausflug in die Salzwüste ging es uns nicht so gut, da wir wahrscheinlich irgendetwas falsches gegessen hatten. Dazu mussten wir aus unserem Hostel auschecken und den ganzen Tag warten, da unser Bus erst in der Nacht abfuhr. Ich muss schon sagen, dass das einer der unausstehlichsten und längsten Tage meiner bisherigen Reise war.
Und dann... Kam auch noch eine chaotische, unbequeme, stressige Rückreise nach Cusco dazu.
Zunächst Sitze mit nur wenigen Zentimetern Abstand zu den Vordersitzen, dann wurde in Puno, wo wir umsteigen mussten, erst Alejandras Handy geklaut und wir mussten feststellen, dass unser Bus überbucht war. Besonders stressig war es, da die Damen der Busagentur nicht grade kooperationswillig waren und die Polizei dazu kommen musste, bevor wir wenigstens das Geld zurück erstattet bekamen.
Zum Glück konnten wir uns die Tage danach in Cusco erholen. Dort haben wir alle noch verschiedenste, aber nicht unnütze Mitbringsel besorgt und Ausflüge mit Katia und Edgar gemacht.
Die Mädels sind Mitte Februar nach Lima geflogen und Lennart und ich haben ein paar Tage später den Bus genommen. Cusco ganz zu verlassen war schwerer als erwartet, denn die schöne, historische Stadt habe ich sehr ins Herz geschlossen und nun ja, sowas wie Heimatgefühle entwickelt.
Die 22 Stunden Busfahrt nach Lima hatte ich mir länger vorgestellt als sie dann waren. Die Fahrt war, abgesehen von dem Fernseher der gefühlt endlos an war, war sehr entspannt und bequem und es der Wechsel der Landschaften war schön mir anzusehen, leider habe ich keine guten Fotos davon aufnehmen können, obwohl ich es versucht habe.
Ein paar Tage haben wir uns daraufhin zusammen Lima angeschaut und ich muss sagen, dass der zweite Eindruck den ich von Lima bekommen habe, ein deutlich ruhigerer und schönerer war. Der Verkehr war nicht so schrecklich wie bei meinem ersten Besuch und ganz so grau kam mir die Metropole auch nicht mehr vor.
Allerdings ist Alejandras Wohnung in Lima sehr klein für sechs Leute und außerdem hatten wir Lust an den Strand zu fahren. Also haben wir den Bus nach Paracas genommen, ein Ort an einem Nationalpark, an dem die Wüste das Meer küsst und sich eine Halbinsel aus Dünen in den Ozean erstreckt.
Trotz reichlich Sonnencreme, kamen wir drei Tage später krebsrot zurück nach Lima.
Und dann, ja dann, – das Wort benutze ich sehr häufig – haben sich die Wege der fünf Freunde Ende Februar wieder getrennt.
Zunächst sind Nathalia und Emma nach Ecuador geflogen, um dort Emmas Mutter zu treffen und gemeinsam mit ihren Freunden, die sie von einem Schüleraustausch in Cuenca kennen, Karneval zu feiern.
Nathalia werde ich voraussichtlich für eine sehr lange Zeit nicht sehen, weil sie schon ende März nach Deutschland zurück fliegt. Die andern werde ich vermutlich noch einmal wiedersehen bevor auch sie zurückkehren.
Auch ich hab mich Anfang März von Ale und Lennart getrennt.
Lulu, eine Freundin aus Wuppertal, die gleichzeitig mit mir ein Austauschjahr in Costa Rica verbracht hat, war die Letzten Monate in Costa Rica, ist jetzt zu mir gestoßen und wird bis Mitte April meine Reisegefährtin sein. Unser Plan ist, dass wir gen Süden an der Küste entlang bis Santiago de Chile reisen. Lulu wird dann von dort aus nach Deutschland zurückkehren. Wo, wann und wie wir reisen, haben wir sonst noch nicht festgelegt.
Und jetzt?
Arbeiten Lulu und ich ein paar Wochen freiwillig für eine NGO, an einer Oase in der Wüste südlich von Lima.
Über diesen, idyllischen, von riesigen Dünen umgebenen Ort, werde ich in meinem nächsten Eintrag ausführlicher berichten.
Ganz liebe Grüße!
Von Cusco aus, sind wir zu fünft auf eine kleine Reise aufgebrochen. Die führte uns nach Arequipa, zum Titicacasee, nach La Paz und in die Salzwüste bei Uyuni in Bolivien.
In Arequipa waren wir in einem Hotel in spanischem Stil, recht modern und mit leckerem Frühstück, später haben wir, um den Geldbeutel zu schonen, in ein nettes, lebendiges Hostel eingecheckt. Die Stadt an sich ist wunderschön und Emma, Nathalia und Ale meinten sie sei dem spanischen Valencia sehr ähnlich. Die Häuser sind aus einem weißen Vulkanstein und die ganze Innenstadt ist in spanischem Stil aus der Kolonialzeit gebaut. Besonders haben mir die mit roten Blumen beschmückten Mauern und Balkone der Straßen gefallen.
In der Stadt gibt es ein schönes, in tomatenrot und hellblau gestaltetes, gigantisches Kloster. Zu Höchstzeiten lebten dort einmal bis zu 500 Personen. Heute leben in St. Katalina keine 30 Nonnen mehr und der Großteil des Geländes ist für den Tourismus geöffnet. Früher wurden die zweiten Töchter wohlhabender, spanischer Bürger in das Kloster geschickt und in der Regel durften sie nie wieder aus dem Kloster heraus. Alles was ich sah und darüber erfuhr, schien mir eher wie ein strenges, fast grausames, aber schön gestaltetes Gefängnis für wohlhabende Damen. Heute sind die Nonnen zum Glück freiwillig dort und frei zu gehen, wann immer sie möchten.
In der Nähe von Arequipa gibt es die Colca-Schlucht, einer der tiefsten Canyons der Welt. Wir haben einen Tagesausflug dahin gemacht und Andenkondore beobachtet. Diese majestätischen Vögel beeindrucken schlicht durch ihre Flügelspannweiten von bis zu drei Metern.
Auf dem Rückweg, kamen wir an einem Lamareservat vorbei und konnten viele hunderte frei lebende Lamas, Vicuñas und Alpacas sehen.
Unsere nächste Station war der Titicacasee. Edgar und Katia hatten uns, so großherzig wie sie sind, dort eine ziemlich umfangreiche Bootstour gesponsert.
Zunächst haben wir den Uros einen Besuch abgestattet. Das ist eine Kultur von Fischern die auf ca 50 schwimmenden Inseln aus Torf und Schilf lebt. Auch ihre Häuser und Boote stellen sie aus diesem Schilf her, welches zudem essbar ist und neben Fisch als Grundnahrungsmittel dient.
Den Besuch bei der Uro-Kultur fand ich persönlich aber sehr unangenehm, da ich mich aufgrund der unübersehbaren Armut gezwungen gefühlt habe, den Einwohnern etwas abzukaufen, obwohl mich deren Kunst ernsthaft nicht interessierte, nun ja, aus Mitleid habe ich dann doch etwas gekauft.
Weiter im Zentrum des Sees, haben wir die Inseln Taquile und Amantaní besucht. Die Inseln sind wegen ihrer strickenden Männer bekannt und in Taquile haben wir bei einer sehr gastfreundlichen, einheimischen Familie Übernachtet. Der Besuch auf der „Insel der strickenden Männer“ hat mir dann nach der Uro-Kultur sehr gut gefallen und der Fisch den wir dort aßen war ausgezeichnet.
La Paz, die größte Stadt Boiviens war unsere nächste Station. Die Busfahrt dahin war sehr schön. Interessant war auch das hölzerne Floß welches unseren Bus über ein kleines Stück des Titicacasees gebracht hat. Ich bin sehr froh, dass wir separat davon übergesetzt haben. Nach Bolivien musste ich ja eh, da mein Touristenvisum für Peru drohte auszulaufen.
In La Paz waren wir in einem schönen Hostel, von dem wir aber schnell merken mussten, dass es ein Party-Hostel war. Genossen haben wir es dort trotzdem und da die Stadt mich abgesehen von dem Essen und den Preisen nicht sonderlich begeistert hat, – vielleicht, weil wir auch einfach zu schlecht über die Stadt informiert waren – hatten wir ein paar schöne Tage zum entspannen und erholen.
Wir haben Anfang Februar zur Abwechslung den Zug nach Uyuni genommen und ich habe die Fahrt sehr genossen.
Uyuni an sich, war kein sehr schöner Ort, dafür war die Salzwüste, wegen der wir da waren, beeindruckend. In windstillen Momenten war der Boden, wegen einer nur wenigen Zentimeter dicken Wasserschicht, wie ein endlos langer Spiegel. Man konnte den ganzen Himmel bis zum Horizont darin sehen. Wir hatten Spaß daran mit den Spieglungen Fotos zu machen.
Am Tag nach dem Ausflug in die Salzwüste ging es uns nicht so gut, da wir wahrscheinlich irgendetwas falsches gegessen hatten. Dazu mussten wir aus unserem Hostel auschecken und den ganzen Tag warten, da unser Bus erst in der Nacht abfuhr. Ich muss schon sagen, dass das einer der unausstehlichsten und längsten Tage meiner bisherigen Reise war.
Und dann... Kam auch noch eine chaotische, unbequeme, stressige Rückreise nach Cusco dazu.
Zunächst Sitze mit nur wenigen Zentimetern Abstand zu den Vordersitzen, dann wurde in Puno, wo wir umsteigen mussten, erst Alejandras Handy geklaut und wir mussten feststellen, dass unser Bus überbucht war. Besonders stressig war es, da die Damen der Busagentur nicht grade kooperationswillig waren und die Polizei dazu kommen musste, bevor wir wenigstens das Geld zurück erstattet bekamen.
Zum Glück konnten wir uns die Tage danach in Cusco erholen. Dort haben wir alle noch verschiedenste, aber nicht unnütze Mitbringsel besorgt und Ausflüge mit Katia und Edgar gemacht.
Die Mädels sind Mitte Februar nach Lima geflogen und Lennart und ich haben ein paar Tage später den Bus genommen. Cusco ganz zu verlassen war schwerer als erwartet, denn die schöne, historische Stadt habe ich sehr ins Herz geschlossen und nun ja, sowas wie Heimatgefühle entwickelt.
Die 22 Stunden Busfahrt nach Lima hatte ich mir länger vorgestellt als sie dann waren. Die Fahrt war, abgesehen von dem Fernseher der gefühlt endlos an war, war sehr entspannt und bequem und es der Wechsel der Landschaften war schön mir anzusehen, leider habe ich keine guten Fotos davon aufnehmen können, obwohl ich es versucht habe.
Ein paar Tage haben wir uns daraufhin zusammen Lima angeschaut und ich muss sagen, dass der zweite Eindruck den ich von Lima bekommen habe, ein deutlich ruhigerer und schönerer war. Der Verkehr war nicht so schrecklich wie bei meinem ersten Besuch und ganz so grau kam mir die Metropole auch nicht mehr vor.
Allerdings ist Alejandras Wohnung in Lima sehr klein für sechs Leute und außerdem hatten wir Lust an den Strand zu fahren. Also haben wir den Bus nach Paracas genommen, ein Ort an einem Nationalpark, an dem die Wüste das Meer küsst und sich eine Halbinsel aus Dünen in den Ozean erstreckt.
Trotz reichlich Sonnencreme, kamen wir drei Tage später krebsrot zurück nach Lima.
Und dann, ja dann, – das Wort benutze ich sehr häufig – haben sich die Wege der fünf Freunde Ende Februar wieder getrennt.
Zunächst sind Nathalia und Emma nach Ecuador geflogen, um dort Emmas Mutter zu treffen und gemeinsam mit ihren Freunden, die sie von einem Schüleraustausch in Cuenca kennen, Karneval zu feiern.
Nathalia werde ich voraussichtlich für eine sehr lange Zeit nicht sehen, weil sie schon ende März nach Deutschland zurück fliegt. Die andern werde ich vermutlich noch einmal wiedersehen bevor auch sie zurückkehren.
Auch ich hab mich Anfang März von Ale und Lennart getrennt.
Lulu, eine Freundin aus Wuppertal, die gleichzeitig mit mir ein Austauschjahr in Costa Rica verbracht hat, war die Letzten Monate in Costa Rica, ist jetzt zu mir gestoßen und wird bis Mitte April meine Reisegefährtin sein. Unser Plan ist, dass wir gen Süden an der Küste entlang bis Santiago de Chile reisen. Lulu wird dann von dort aus nach Deutschland zurückkehren. Wo, wann und wie wir reisen, haben wir sonst noch nicht festgelegt.
Und jetzt?
Arbeiten Lulu und ich ein paar Wochen freiwillig für eine NGO, an einer Oase in der Wüste südlich von Lima.
Über diesen, idyllischen, von riesigen Dünen umgebenen Ort, werde ich in meinem nächsten Eintrag ausführlicher berichten.
Ganz liebe Grüße!
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Mittwoch, 30. Januar 2019
Japes "Blog" 5 -
jape, 16:49h
02.01.19 - 15.01.19
Hallo, mal wieder kommt der Blog etwas spät.
Er wird auch nicht so lehrreich wie der letzte, sondern eher eine schnelle Aufzählung von Dingen die wir unternommen oder besucht haben.
Beginnen wir Anfang Januar. Dort haben wir eine Lamafarm besucht. Es gab dort alle Typen der südamerikanischen Kamele, also verschiedene Alpaca- und Lamarassen, sowie Vicuñas und Guanacos.
Das war eine liebevolle aber auch verängstigende Erfahrung. Wir haben sie gestreichelt und gefüttert, aber auch einen Kampf zwischen Lamas beobachtet, das war ganz schön aggressiv!


In Cusco kann man sich als Student oder Schüler für 70 Soles (ca. 20€) ein Touristenticket kaufen. Das gilt 10 Tage und ist eine Eintrittskarte für verschiedene Ruinen, Museen und kulturelle Stätten in Cusco und der Umgebung.
Da es doch viele Orte sind, die wir besucht haben, werde ich nur den Namen nennen und ggf. ein bisschen dazu erläutern.
Pukapukara
Eine Ruine, von der aus ein Inkaweg Richtung Norden bis nach Ecuador in die nördlichen Gebiete der Inkareiches führte.

Tambomachay
Eine kleine Festung und Ritualstätte der Inka.

Saqsaywaman (Saqsayhuaman)
Die wohl wichtigste religiöse Stätte der Inka, in der noch immer einmal jährlich das Sonnenfestival "Inti Raymi" stattfindet.
Es ist ein riesiges Ritual bei dem den Göttern der Inka Opfer gebracht werden, um gutes Wetter für die Landwirtschaft zu erbitten.
Dort wurden auch die Priester der Inka ausgebildet. Interessant war für mich, dass diese erst gänzlich zum Priester wurden, wenn sie von einem Blitz getroffen wurden und überlebten.



Pisaq
Nach Edgar, dem Vater von Alejandra, die schönste Inkaruine nach Machu Picchu.
Dort gibt es riesige Terrassen zur Landwirtschaft, einen Sonnentempel und den größten Inkafriedhof überhaupt.
Wir sind sehr lange gewandert und ich habe richtig Lust bekommen, eine große Wanderung zu machen.


Moray
Das Labor für Landwirtschaft der Inka.
Drei Löcher aus kreisförmigen Terrassen.
Hier haben die Inka Pflanzen gezüchtet und ausprobiert, in welcher Höhe sie am besten wachsen, um diese Pflanzen und das Wissen in anderen Regionen und Städten wie Pisaq anzuwenden.
Wir sind dort in einer Tour mit Quads hingefahren.

Salineras de Maras
Terrassen die nicht zur Landwirtschaft, sondern zu Gewinnung von Salz genutzt werden und schon von den Kulturen vor den Inka errichtet wurden.
Aus dem Berg kommt ein Fluss, der, meiner subjektiven Wahrnehmung nach, um einiges salziger ist als der Pazifik und Atlantik. Dieses Wasser wird auf Terrassen geleitet, wo das Wasser verdunstet und Salz zurück bleibt.

Qorikancha (Ort/Tempel des Goldes)
Der wichtigste Inkatempel, der zugleich politische und verwaltungstechnische Funktion besaß.
Nur die wohl Wirkungsvollsten und Wichtigsten der Inka durften dort ein- und ausgehen.
Es gab viele Tempel im Inneren. Den Tempel der Sonne, des Mondes, des Blitzes und des Donners, der Venus und des Regenbogens. Anhand davon kann Mensch sich die Naturverbundenheit der Inka gut vorstellen.
Von Innen waren alle Wände der Tempel mit Gold oder Silber überzogen und generell lagerten dort große Silber-, Platin- und Goldschätze, wie eine gigantische Scheibe aus Gold, die die Sonne repräsentierte.
Von den Spaniern halb zerstört und dann zu Kirche und Kloster umgebaut, wurden die Schätze nach Spanien gebracht oder für die Kirche genutzt.
Noch heute ist es ein Kloster der Dominikanermönche, großteils aber für den Tourismus geöffnet.
Die Stabilen Steine der Inka sind immer noch da und haben im Gegensatz zur Kirche alle Erdbeben überlebt. Die Kirche musste z.B. nach einem 8 minütigen Erdbeben 1650 neu aufgebaut werden.




Mit Ales bester Freundin Fey hatten wir echt viel gemacht. Sie ist dann aber Mitte Jannuar in die USA geflogen um ihre Gastfamilie zu besuchen.
Nachdem wir uns von ihr verabschiedet haben sind Lennart, Emma und ich auf die Salcantay-Wanderung gegangen. Das ist neben dem Inka-Trail die meist gelaufene Wanderung nach Machu Picchu.
Es war eine echt schöne teils anstrengende Wanderung. Gleich am ersten Tag sind wir zur Lagune Humantay hochgelaufen, die von einem Gletscher gespeist wird. Lennart und ich waren zur Abkühlung im eiskalten Wasser baden.


Da wir eine Tour gebucht hatten, haben Esel einen Teil unseres Gepäcks getragen, waren die Zelte in denen wir schliefen schon aufgebaut, wenn wir ankamen und das Essen wurde für uns gekocht. Außer Laufen mussten wir also nicht viel machen.
Am zweiten Tag sind wir auf den Salcantay-Pass hochgestiegen. Zunächst hatten wir einen super Blick auf den Berg Salcantay, dann wurden wir von einer Wolke eingeholt und die Sicht war weg.



Trotzdem war es ein befriedigender Anstieg. Der Abstieg war insofern interessant, weil Mensch sehr gut die Veränderung der Natur beobachten kann.
Z.B. sah die Natur beim Abstieg zunächst aus wie Schottland. Große Wiesen mit riesigen Findlingen in Wolken. Dann veränderte sich die Natur aprubt und wir waren in den Ausläufern des Regenwalds. Auf Spanisch werden die Täler um Machu Picchu als Wimpern des Amazonas bezeichnet.
Diese Bezeichnung finde ich echt ziemlich passend.



Am dritten Tag sind wir lange am Gleisbett nach Machu Picchu langgewandert.
Dort durch den Regenwald zu laufen hat richtig Lebensfreude in mir geweckt.
Abends haben wir Ale und Nathalia, die mit dem Zug angereist waren, in Aguas Calientes, der kleinen, touristischen Stadt bei Machu Picchu getroffen und haben dort im Hostel endlich duschen können.


Am vierten Tag sind wir dann die 1700 Stufen nach Machu Picchu hochgestiegen. Dafür sind wir um 4 Uhr 30 ausgestanden und im Dunkeln die Treppen hoch. Oben haben wir dann unseren Guide von der Wanderung getroffen, der uns einen Führung durch die Ruinenstadt geben wollte. Leider war aber alles in einer Wolke. Später ist es allerdings aufgezogen so, dass wir einen schönen Blick auf das neue Weltwunder werfen konnten. Ehrlich gesagt, hatte ich mir aber mehr von der Ruinenstadt erwartet. Nichts desto trotz war es ein schöner Abschluss der Wanderung.


Ihr seht ich erlebe viel. Seit dem sind auch wieder fast drei Wochen vergangen und ich hab weiteres erlebt.
Ich geb' mir Mühe, auch darüber recht bald zu berichten.
Mir geht es sehr gut, ich war zwar grade ein bisschen krank, aber das ist jetzt auch wieder vorüber.
Liebe Grüße!
Hallo, mal wieder kommt der Blog etwas spät.
Er wird auch nicht so lehrreich wie der letzte, sondern eher eine schnelle Aufzählung von Dingen die wir unternommen oder besucht haben.
Beginnen wir Anfang Januar. Dort haben wir eine Lamafarm besucht. Es gab dort alle Typen der südamerikanischen Kamele, also verschiedene Alpaca- und Lamarassen, sowie Vicuñas und Guanacos.
Das war eine liebevolle aber auch verängstigende Erfahrung. Wir haben sie gestreichelt und gefüttert, aber auch einen Kampf zwischen Lamas beobachtet, das war ganz schön aggressiv!


In Cusco kann man sich als Student oder Schüler für 70 Soles (ca. 20€) ein Touristenticket kaufen. Das gilt 10 Tage und ist eine Eintrittskarte für verschiedene Ruinen, Museen und kulturelle Stätten in Cusco und der Umgebung.
Da es doch viele Orte sind, die wir besucht haben, werde ich nur den Namen nennen und ggf. ein bisschen dazu erläutern.
Pukapukara
Eine Ruine, von der aus ein Inkaweg Richtung Norden bis nach Ecuador in die nördlichen Gebiete der Inkareiches führte.

Tambomachay
Eine kleine Festung und Ritualstätte der Inka.

Saqsaywaman (Saqsayhuaman)
Die wohl wichtigste religiöse Stätte der Inka, in der noch immer einmal jährlich das Sonnenfestival "Inti Raymi" stattfindet.
Es ist ein riesiges Ritual bei dem den Göttern der Inka Opfer gebracht werden, um gutes Wetter für die Landwirtschaft zu erbitten.
Dort wurden auch die Priester der Inka ausgebildet. Interessant war für mich, dass diese erst gänzlich zum Priester wurden, wenn sie von einem Blitz getroffen wurden und überlebten.



Pisaq
Nach Edgar, dem Vater von Alejandra, die schönste Inkaruine nach Machu Picchu.
Dort gibt es riesige Terrassen zur Landwirtschaft, einen Sonnentempel und den größten Inkafriedhof überhaupt.
Wir sind sehr lange gewandert und ich habe richtig Lust bekommen, eine große Wanderung zu machen.


Moray
Das Labor für Landwirtschaft der Inka.
Drei Löcher aus kreisförmigen Terrassen.
Hier haben die Inka Pflanzen gezüchtet und ausprobiert, in welcher Höhe sie am besten wachsen, um diese Pflanzen und das Wissen in anderen Regionen und Städten wie Pisaq anzuwenden.
Wir sind dort in einer Tour mit Quads hingefahren.
Salineras de Maras
Terrassen die nicht zur Landwirtschaft, sondern zu Gewinnung von Salz genutzt werden und schon von den Kulturen vor den Inka errichtet wurden.
Aus dem Berg kommt ein Fluss, der, meiner subjektiven Wahrnehmung nach, um einiges salziger ist als der Pazifik und Atlantik. Dieses Wasser wird auf Terrassen geleitet, wo das Wasser verdunstet und Salz zurück bleibt.

Qorikancha (Ort/Tempel des Goldes)
Der wichtigste Inkatempel, der zugleich politische und verwaltungstechnische Funktion besaß.
Nur die wohl Wirkungsvollsten und Wichtigsten der Inka durften dort ein- und ausgehen.
Es gab viele Tempel im Inneren. Den Tempel der Sonne, des Mondes, des Blitzes und des Donners, der Venus und des Regenbogens. Anhand davon kann Mensch sich die Naturverbundenheit der Inka gut vorstellen.
Von Innen waren alle Wände der Tempel mit Gold oder Silber überzogen und generell lagerten dort große Silber-, Platin- und Goldschätze, wie eine gigantische Scheibe aus Gold, die die Sonne repräsentierte.
Von den Spaniern halb zerstört und dann zu Kirche und Kloster umgebaut, wurden die Schätze nach Spanien gebracht oder für die Kirche genutzt.
Noch heute ist es ein Kloster der Dominikanermönche, großteils aber für den Tourismus geöffnet.
Die Stabilen Steine der Inka sind immer noch da und haben im Gegensatz zur Kirche alle Erdbeben überlebt. Die Kirche musste z.B. nach einem 8 minütigen Erdbeben 1650 neu aufgebaut werden.




Mit Ales bester Freundin Fey hatten wir echt viel gemacht. Sie ist dann aber Mitte Jannuar in die USA geflogen um ihre Gastfamilie zu besuchen.
Nachdem wir uns von ihr verabschiedet haben sind Lennart, Emma und ich auf die Salcantay-Wanderung gegangen. Das ist neben dem Inka-Trail die meist gelaufene Wanderung nach Machu Picchu.
Es war eine echt schöne teils anstrengende Wanderung. Gleich am ersten Tag sind wir zur Lagune Humantay hochgelaufen, die von einem Gletscher gespeist wird. Lennart und ich waren zur Abkühlung im eiskalten Wasser baden.

Da wir eine Tour gebucht hatten, haben Esel einen Teil unseres Gepäcks getragen, waren die Zelte in denen wir schliefen schon aufgebaut, wenn wir ankamen und das Essen wurde für uns gekocht. Außer Laufen mussten wir also nicht viel machen.
Am zweiten Tag sind wir auf den Salcantay-Pass hochgestiegen. Zunächst hatten wir einen super Blick auf den Berg Salcantay, dann wurden wir von einer Wolke eingeholt und die Sicht war weg.


Trotzdem war es ein befriedigender Anstieg. Der Abstieg war insofern interessant, weil Mensch sehr gut die Veränderung der Natur beobachten kann.
Z.B. sah die Natur beim Abstieg zunächst aus wie Schottland. Große Wiesen mit riesigen Findlingen in Wolken. Dann veränderte sich die Natur aprubt und wir waren in den Ausläufern des Regenwalds. Auf Spanisch werden die Täler um Machu Picchu als Wimpern des Amazonas bezeichnet.
Diese Bezeichnung finde ich echt ziemlich passend.



Am dritten Tag sind wir lange am Gleisbett nach Machu Picchu langgewandert.
Dort durch den Regenwald zu laufen hat richtig Lebensfreude in mir geweckt.
Abends haben wir Ale und Nathalia, die mit dem Zug angereist waren, in Aguas Calientes, der kleinen, touristischen Stadt bei Machu Picchu getroffen und haben dort im Hostel endlich duschen können.

Am vierten Tag sind wir dann die 1700 Stufen nach Machu Picchu hochgestiegen. Dafür sind wir um 4 Uhr 30 ausgestanden und im Dunkeln die Treppen hoch. Oben haben wir dann unseren Guide von der Wanderung getroffen, der uns einen Führung durch die Ruinenstadt geben wollte. Leider war aber alles in einer Wolke. Später ist es allerdings aufgezogen so, dass wir einen schönen Blick auf das neue Weltwunder werfen konnten. Ehrlich gesagt, hatte ich mir aber mehr von der Ruinenstadt erwartet. Nichts desto trotz war es ein schöner Abschluss der Wanderung.


Ihr seht ich erlebe viel. Seit dem sind auch wieder fast drei Wochen vergangen und ich hab weiteres erlebt.
Ich geb' mir Mühe, auch darüber recht bald zu berichten.
Mir geht es sehr gut, ich war zwar grade ein bisschen krank, aber das ist jetzt auch wieder vorüber.
Liebe Grüße!
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Mittwoch, 2. Januar 2019
Japes "Blog" 4 - Peruanische Feste und Traditionen
jape, 00:40h
24.12.2018 - 05.01.2019
Ich weiß der Post kommt spät, ich kam irgendwie kaum dazu, zu schreiben. Dennoch viel Spaß!
Weihnachten. Das feiert man auch im großteils katholischen Peru.
Es ist im Groben sehr ähnlich zu unserem Fest in Deutschland, jedoch unterscheidet es sich schon in einigen Gebräuchen.
Mensch stellt in der Regel einen Weihnachtsbaum aus Plastik auf, das liegt daran, dass so für uns typische Tannen hier nicht wachsen. Früher haben die Leute wohl einfach andere Nadelbäume dafür abgeholzt, das ist hier aber mitterweile verboten. Den Baum aus Plastik kann man aber genau so gut schmücken und im nächsten Jahr wiederverwenden. Das finde ich insofern positiv, weil es nachhaltiger ist.
Auch hier steht Essen und Familienzeit im Fokus.
Man isst am 24. zu Abend und nach 0 Uhr, am 25. also, werden Geschenke ausgepackt.
Gegessen wird typischerweise nicht Gans, wie bei vielen in Deutschland, sondern etwas ganz ähnliches: Truthahn. Wir haben dazu einen Reis gekocht mit Oliven und Trockenfrüchten, Salate und süße Gemüse- und Fruchtcremes.


An Weihnachten gibt es hier auch eine Art Weihnachtsmarkt auf dem großen Platz im Zentrum. Dort werden, anders als bei unserem Weihnachtsmarkt, weniger Konsumgüter wie Glühwein und Essen angeboten, dafür aber viel mehr Kunsthandwerk und Kleidung. Das hat mir echt gut gefallen.




Generell war die Weihnachtszeit sehr nett und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Natürlich hatte ich an Heiligabend noch mit meiner versammelten Familie telefoniert.
Hier in Peru ist anders als in Deutschland nur der 25. ein offizieller Feiertag, weshalb Ales Bruder Carlos am 25. abends schon zurück nach Lima geflogen ist. Auch Edgar und Katia, Ales Eltern, mussten am 26. schon wieder arbeiten.
Am 27. waren wir dann noch einmal im Nachbartal in Urubamba, um den 26. Hochzeitstag von Freunden der Familie zu feiern.
Bis zu diesem Tag war das Wetter gut, seitdem regnet es fast jeden Tag am Nachmittag und in der Nacht.
Das schlechte Wetter kam am 28. direkt aus Deutschland:
Meine ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler und besten Freunde und Freundinnen Nathalia, Emma und Lennart sind nach Weihnachten angereist.
Unser Plan ist, zusammen mit Alejandra Peru zu bereisen.
Die drei bleiben drei Monate, ich selber werde vermutlich nur bis Anfang März mit ihnen unterwegs sein, mehr dazu, was ich dann mache, erzähle ich ein anderes mal.
Bis zum neuen Jahr haben dann noch ein paar Tage gefehlt, die waren gefüllt vom Ankommen der drei, einer Stadttour durch Cusco und einem Besuch der kleinen Avocadofarm der Familie in Limatambo.
Dort sind wir in einem eiskalten Schwimmbad gewesen und mit einem alten VW-Käfer gefahren. Beides sehr schöne Erfahrungen.




Von den Käfern gibt es übrigens noch sehr viele in Peru.

Das neue Jahr haben wir mit vielen FreundInnen von Ale und einem Freund von mir aus Berlin auf der Dachterrasse von Fey, Ales bester Freundin, begrüßt.
Das war echt cool.
Danach sind wir auf eine für meinen Geschmack zu überfüllte Open-Air Party gegangen, die aber zu meiner positiven Überraschung, auch einen Techno Floor hatte.
Dort sind wir dann trotz Müdigkeit bis 7 Uhr geblieben.
Nach der Party sind wir nicht direkt nach Hause, sondern haben die Peruaner begleitet eine Suppe zu essen, die man traditionell zu Neujahr isst. Ich selber hatte keinen Hunger, hab die Suppe aber probiert. Der Name ist mir leider entfallen, die Suppe hatte einen extrem starken Geschmack und war mit großen Stücken aus Rindfleisch.
Jetzt ein bisschen zu den Traditionen die es in Peru zu Silvester gibt:
Zum neuen Jahr trägt man bestimmte Unterwäsche.
Dabei steht rot dafür, im neuem Jahr Liebe zu finden, grün für Hoffnung und die wohl meist getragene Unterwäsche ist die gelbe, die für Glück im neuen Jahr steht. Amüsant war es, als Katia, Ales Mutter, uns allen am Silvesterabend gelbe Unterwäsche geschenkt hat, die wir dann auch getragen haben. Zugegebenermaßen war meine etwas zu eng.
Eine weitere Tradition, die so weit ich weiß ursprünglich aus Spanien kommt, ist, um 12 Uhr 12 Weintrauben zu Essen. Jede Weintraube steht für einen Wusch den Mensch frei hat. Ehrlich gesagt haben wir das total vergessen, haben unsere Weintrauben aber am ersten Januar nachmittags gegessen.
Zwölf Wünsche fanden wir alle ziemlich viel, aber wir kamen darüber überein, dass das positiv ist, denn so wünscht man sich mehr für andere, als sonst vielleicht üblich.

Die dritte Tradition, die ich noch erläutere, ist eine, die ihren Ursprung in Mexiko hat. Im neuen Jahr werden Linsen gegessen, der Grund dafür ist, soweit ich es verstanden habe, dass die Linsen Münzen ähneln und die Mahlzeit so Glück und Wohlstand im neuen Jahr bringen soll.
Ein wichtiger Unterschied zu Deutschland ist, dass Feuerwerkskörper in Peru gesetzlich verboten sind.
Nichtsdestotrotz werden diese illegal auf der Straße verkauft, doch ich hatte trotzdem das Gefühl, dass es insgesamt weniger Böllerei als bei uns war und wenn, dann waren es meist Raketen.
Ich fand es besser so, sicherer und dazu besser für die Umwelt und die Gesundheit.
Am 3. Januar hatte Emma dann Geburtstag. Geplant war eigentlich eine Wanderung mit Picknick, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen haben wir Filme geschaut, gekocht, wurden abends von Katia und Edgar zum Essen eingeladen und waren danach mit Fey und zwei Freunden von Ale in einer Bar und in einer Diskothek.
Am 5. haben wir den Geburtstag von Fey vorgefeiert - ja vorgefeiert - hier bringt es kein Unglück, Geburtstage vorzufeiern. Bei Fey war es nett, danach sind wir dann noch in eine Diskothek, wo ich mich leider mit Fey und später mit Ale gestritten habe, das ist aber mitterweile geklärt.
Nun zu typischen Geburtstagstraditionen:
Beim Singen wird zwischen jeder Strophe drei Mal geklatscht, dadurch wirkt das alles aufregender und lebendiger.
Das Geburtstagskind muss die Kerzen auspusten und danach den Kuchen direkt probieren, Tradition ist, dass dabei der Kopf des Geburtstagskindes in die Torte gedrückt wird, das Stück, wo das Gesicht war bekommt das Geburtstagskind, sofern die Torte überlebt. Bei Fey war das nicht der Fall.
Und vor allen Dingen Kinder bekommen eine Piñata, eine Papierfigur oft in Form eines Tieres oder Gegenstands, gefüllt mit Süßigkeiten. Diese wird an einem Seil aufgehängt, aber so, dass jemand die Höhe verstellen kann. Das Geburtstagskind muss dann mit verbundenen Augen und einem Besenstil die Piñata so lange hauen, bis die Süßigkeiten auf den Boden fallen.
Soweit erstmal.
Demnächst folgt ein Eintrag über die ersten Zwei Januarwochen.
Liebe Grüße,
Jape
Ich weiß der Post kommt spät, ich kam irgendwie kaum dazu, zu schreiben. Dennoch viel Spaß!
Weihnachten. Das feiert man auch im großteils katholischen Peru.
Es ist im Groben sehr ähnlich zu unserem Fest in Deutschland, jedoch unterscheidet es sich schon in einigen Gebräuchen.
Mensch stellt in der Regel einen Weihnachtsbaum aus Plastik auf, das liegt daran, dass so für uns typische Tannen hier nicht wachsen. Früher haben die Leute wohl einfach andere Nadelbäume dafür abgeholzt, das ist hier aber mitterweile verboten. Den Baum aus Plastik kann man aber genau so gut schmücken und im nächsten Jahr wiederverwenden. Das finde ich insofern positiv, weil es nachhaltiger ist.
Auch hier steht Essen und Familienzeit im Fokus.
Man isst am 24. zu Abend und nach 0 Uhr, am 25. also, werden Geschenke ausgepackt.
Gegessen wird typischerweise nicht Gans, wie bei vielen in Deutschland, sondern etwas ganz ähnliches: Truthahn. Wir haben dazu einen Reis gekocht mit Oliven und Trockenfrüchten, Salate und süße Gemüse- und Fruchtcremes.


An Weihnachten gibt es hier auch eine Art Weihnachtsmarkt auf dem großen Platz im Zentrum. Dort werden, anders als bei unserem Weihnachtsmarkt, weniger Konsumgüter wie Glühwein und Essen angeboten, dafür aber viel mehr Kunsthandwerk und Kleidung. Das hat mir echt gut gefallen.




Generell war die Weihnachtszeit sehr nett und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
Natürlich hatte ich an Heiligabend noch mit meiner versammelten Familie telefoniert.
Hier in Peru ist anders als in Deutschland nur der 25. ein offizieller Feiertag, weshalb Ales Bruder Carlos am 25. abends schon zurück nach Lima geflogen ist. Auch Edgar und Katia, Ales Eltern, mussten am 26. schon wieder arbeiten.
Am 27. waren wir dann noch einmal im Nachbartal in Urubamba, um den 26. Hochzeitstag von Freunden der Familie zu feiern.
Bis zu diesem Tag war das Wetter gut, seitdem regnet es fast jeden Tag am Nachmittag und in der Nacht.
Das schlechte Wetter kam am 28. direkt aus Deutschland:
Meine ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler und besten Freunde und Freundinnen Nathalia, Emma und Lennart sind nach Weihnachten angereist.
Unser Plan ist, zusammen mit Alejandra Peru zu bereisen.
Die drei bleiben drei Monate, ich selber werde vermutlich nur bis Anfang März mit ihnen unterwegs sein, mehr dazu, was ich dann mache, erzähle ich ein anderes mal.
Bis zum neuen Jahr haben dann noch ein paar Tage gefehlt, die waren gefüllt vom Ankommen der drei, einer Stadttour durch Cusco und einem Besuch der kleinen Avocadofarm der Familie in Limatambo.
Dort sind wir in einem eiskalten Schwimmbad gewesen und mit einem alten VW-Käfer gefahren. Beides sehr schöne Erfahrungen.




Von den Käfern gibt es übrigens noch sehr viele in Peru.

Das neue Jahr haben wir mit vielen FreundInnen von Ale und einem Freund von mir aus Berlin auf der Dachterrasse von Fey, Ales bester Freundin, begrüßt.
Das war echt cool.
Danach sind wir auf eine für meinen Geschmack zu überfüllte Open-Air Party gegangen, die aber zu meiner positiven Überraschung, auch einen Techno Floor hatte.
Dort sind wir dann trotz Müdigkeit bis 7 Uhr geblieben.
Nach der Party sind wir nicht direkt nach Hause, sondern haben die Peruaner begleitet eine Suppe zu essen, die man traditionell zu Neujahr isst. Ich selber hatte keinen Hunger, hab die Suppe aber probiert. Der Name ist mir leider entfallen, die Suppe hatte einen extrem starken Geschmack und war mit großen Stücken aus Rindfleisch.
Jetzt ein bisschen zu den Traditionen die es in Peru zu Silvester gibt:
Zum neuen Jahr trägt man bestimmte Unterwäsche.
Dabei steht rot dafür, im neuem Jahr Liebe zu finden, grün für Hoffnung und die wohl meist getragene Unterwäsche ist die gelbe, die für Glück im neuen Jahr steht. Amüsant war es, als Katia, Ales Mutter, uns allen am Silvesterabend gelbe Unterwäsche geschenkt hat, die wir dann auch getragen haben. Zugegebenermaßen war meine etwas zu eng.
Eine weitere Tradition, die so weit ich weiß ursprünglich aus Spanien kommt, ist, um 12 Uhr 12 Weintrauben zu Essen. Jede Weintraube steht für einen Wusch den Mensch frei hat. Ehrlich gesagt haben wir das total vergessen, haben unsere Weintrauben aber am ersten Januar nachmittags gegessen.
Zwölf Wünsche fanden wir alle ziemlich viel, aber wir kamen darüber überein, dass das positiv ist, denn so wünscht man sich mehr für andere, als sonst vielleicht üblich.

Die dritte Tradition, die ich noch erläutere, ist eine, die ihren Ursprung in Mexiko hat. Im neuen Jahr werden Linsen gegessen, der Grund dafür ist, soweit ich es verstanden habe, dass die Linsen Münzen ähneln und die Mahlzeit so Glück und Wohlstand im neuen Jahr bringen soll.
Ein wichtiger Unterschied zu Deutschland ist, dass Feuerwerkskörper in Peru gesetzlich verboten sind.
Nichtsdestotrotz werden diese illegal auf der Straße verkauft, doch ich hatte trotzdem das Gefühl, dass es insgesamt weniger Böllerei als bei uns war und wenn, dann waren es meist Raketen.
Ich fand es besser so, sicherer und dazu besser für die Umwelt und die Gesundheit.
Am 3. Januar hatte Emma dann Geburtstag. Geplant war eigentlich eine Wanderung mit Picknick, aber das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Stattdessen haben wir Filme geschaut, gekocht, wurden abends von Katia und Edgar zum Essen eingeladen und waren danach mit Fey und zwei Freunden von Ale in einer Bar und in einer Diskothek.
Am 5. haben wir den Geburtstag von Fey vorgefeiert - ja vorgefeiert - hier bringt es kein Unglück, Geburtstage vorzufeiern. Bei Fey war es nett, danach sind wir dann noch in eine Diskothek, wo ich mich leider mit Fey und später mit Ale gestritten habe, das ist aber mitterweile geklärt.
Nun zu typischen Geburtstagstraditionen:
Beim Singen wird zwischen jeder Strophe drei Mal geklatscht, dadurch wirkt das alles aufregender und lebendiger.
Das Geburtstagskind muss die Kerzen auspusten und danach den Kuchen direkt probieren, Tradition ist, dass dabei der Kopf des Geburtstagskindes in die Torte gedrückt wird, das Stück, wo das Gesicht war bekommt das Geburtstagskind, sofern die Torte überlebt. Bei Fey war das nicht der Fall.
Und vor allen Dingen Kinder bekommen eine Piñata, eine Papierfigur oft in Form eines Tieres oder Gegenstands, gefüllt mit Süßigkeiten. Diese wird an einem Seil aufgehängt, aber so, dass jemand die Höhe verstellen kann. Das Geburtstagskind muss dann mit verbundenen Augen und einem Besenstil die Piñata so lange hauen, bis die Süßigkeiten auf den Boden fallen.
Soweit erstmal.
Demnächst folgt ein Eintrag über die ersten Zwei Januarwochen.
Liebe Grüße,
Jape
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Montag, 10. Dezember 2018
Japes "Blog" 3 - Ein Sprung auf über 3400 m
jape, 00:43h
01.12. -
Nach meiner Zeit am Strand im Norden Perus wurde ich dann in Lima, zu meiner Überraschung, von Ale samt Eltern begrüßt, die aus Cusco gekommen wären, da Ales Vater die Woche drauf eine mehrtätige Fortbildung hatte.
Ich wurde im Laufe der Woche von ihnen zum Essen und ins Kino eingeladen und obwohl ich gar nicht so viel gemacht habe, ging die Woche recht schnell um.
Ale hat mir dann noch Barranco, einen recht wohlhabenden, dafür aber alternativen und schönen Stattteil gezeigt. Gleichzeitig ist das der touristischste Stadtteil Limas, hat also viele Bars und Hostels und liegt direkt am Meer, surfen kann man da auch.
Aus Langeweile, - und weil ich das noch nie in meinem Leben gemacht habe - sind Ale und ich dann noch in eine Spilothek für Kinder gegangen. Also keine Spielothek im Sinne von Glücksspiel, sondern mit verschiedenen Spielautomaten, wie Flipper, Ping Pong, Let's Dance, PacMan und so weiter. Eine interessante Erfahrung, da das in Deutschland einfach nicht so verbreitet ist wie hier. Ich kannte das bisher eigentlich nur aus US-amerikanischen Filmen.

Am 12.12. sind wir dann nach Cusco, Ales Heimatstadt, geflogen. Ich wollte zwar mit dem Bus fahren, aber Ales Eltern hatten mir bereits ein Ticket gebucht. Das ist ein wenig schade um die Erfahrung einer 25-stündigen Busfahrt. Aber ich muss zugeben, dass es dann schon komfortabler war, nur eine Stunde zu fliegen.
Wieder einmal wurde ich ganz herzlich von Ales Eltern in Empfang genommen.
Cusco war, bis zur Kolonialisierung durch die Spanier im 16. JH, die Hauptstadt des Inkareichs und liegt über 3400 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat zwar im Gegensatz zu den 9 Milionen Einwohnern Limas nur 350.000 Einwohner, ist aber dennoch eine der größten Städte Perus und ist, aufgrund der vorkolonialen und kolonialen Geschichte, sowie der Nähe zu Machu Picchu eine Tourismus-Mettopole.
Die 3400 m, die ich von der Küstenstadt Lima nach Cusco hoch bin, haben mir erstaunlich wenig zu schaffen gemacht. Klar hatte ich ein wenig Höhenkrankheit, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Am zweiten Tag wurde mir ein wenig schwindelig, als ich mich bewegt habe, am dritten Tag in Cusco hatte ich leichte Kopfschmerzen und schlecht geschlafen, aber Ales Mutter meinte ich hätte relativ wenig Symptome gehabt, verglichen mit den meisten Menschen.
Cusco ist sehr schön. Man kann ganz klar die gewaltigen Steine an den Unteren Teilen der Häuser und der Kirchen im Zentrum sehen, die noch aus der Zeit der Inka stammen und gleichzeitig die koloniale Architektur der Spanier, die darauf gesetzt wurde.



Zudem laufen überall Menschen in traditionellen Trachten herum, die verschiedene Dinge verkaufen, Musik machen, oder einfach ihre Lamas, Alpakas oder Ziegen dabei haben und gegen Spende ein Foto von dir und den Tieren schießen.



Genau habe ich mir noch nichts angeschaut, aber dazu werde ich in der nächsten Zeit noch genug kommen, denn es gibt unzählige archäologische Stätten und Museen in Cusco, die es Wert sein sollen, besucht zu werden.

Ich habe auch schon Ales FreundInnen und ehemalige SchulkameradInnen kennen gelernt. Soweit ich mich mit denen unterhalten habe, scheinen die mir alle sehr sympathisch und mit Ales engsten Freunden und Freundinnen verstehe ich mich sehr gut.
Ich merke aber nach wie vor, allerdings nicht ganz so stark wie in Lima, dass ich mich in sehr privilegierten Kreisen bewege. Hier in Cusco scheint der Kontrast zwischen Arm und Reich bisher nicht so extrem.
Natürlich haben wir auch das Haus geschmückt, zwar ein bisschen zu viel für meinen Geschmack, aber es hält sich noch in Grenzen.

Sonst bin ich noch ein wenig gewandert. Einfach nur den Hügel neben Ales Haus rauf. Überraschenderweise bin ich dann direkt auf Ruinen gestoßen.





Die Eltern einer Freundin von Ale sind Besitzer eines Hotels in Urubamba, ca. eine Stunde von Cusco.
Am 20.12. sind Ale und ich mit ihrer Mädelsclique dort hin gefahren und haben dort gespielt, Lagerfeuer gemacht und übernachtet. Das machen die wohl jedes Jahr vor Weihnachten, eine nette Tradition unter Freunden, finde ich.
Die Gegend dort ist schön, sehr fruchtbar und generell eine bezaubernde Natur. Das Hotel hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und hat mir daher auch sehr gut gefallen. Außerdem heißt es Hotel Colibri und wurde dem Namen auch gerecht. Ich hab in dem einen Tag den ich da war, gleich mehrere Colibri-Arten gesehen. :)


Am 22. ist Ales Bruder Carlos dann aus Lima angereist. Abends waren wir anlässlich der Verlobung von Carlos und seiner Freundin Paola mit ihrer Familie in einem noblen peruanischem Restaurant edsen. Ich erwähne das, weil das Besuchen nobler Restaurants eine Seltenheit für mich ist. Es war ein netter Abend und hat mir echt gut gefallen.
Und jetzt?
Jetzt steht wie bei den meisten das Weihnachtsfest vor der Tür. Vielleicht ist es auch schon vorbei, wenn ihr das lest.
Für mich ist das nicht das erste mal Weihnachten woanders ohne Familie, trotzdem werde ich etwas sehnsüchtig, wenn ich daran denke, dass meine Familie ohne mich beisammen ist. Ich wäre dafür schon gerne zu Hause, nichtsdestotrotz bin ich hier in guten Händen und ich fühle mich hier wohl und als Teil der Familie. In Heimweh werde ich also nicht versinken.
Ich denke im neuen Jahr hört ihr wieder von mir.
Frohe Weihnachten und auch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch allen.
Nach meiner Zeit am Strand im Norden Perus wurde ich dann in Lima, zu meiner Überraschung, von Ale samt Eltern begrüßt, die aus Cusco gekommen wären, da Ales Vater die Woche drauf eine mehrtätige Fortbildung hatte.
Ich wurde im Laufe der Woche von ihnen zum Essen und ins Kino eingeladen und obwohl ich gar nicht so viel gemacht habe, ging die Woche recht schnell um.
Ale hat mir dann noch Barranco, einen recht wohlhabenden, dafür aber alternativen und schönen Stattteil gezeigt. Gleichzeitig ist das der touristischste Stadtteil Limas, hat also viele Bars und Hostels und liegt direkt am Meer, surfen kann man da auch.
Aus Langeweile, - und weil ich das noch nie in meinem Leben gemacht habe - sind Ale und ich dann noch in eine Spilothek für Kinder gegangen. Also keine Spielothek im Sinne von Glücksspiel, sondern mit verschiedenen Spielautomaten, wie Flipper, Ping Pong, Let's Dance, PacMan und so weiter. Eine interessante Erfahrung, da das in Deutschland einfach nicht so verbreitet ist wie hier. Ich kannte das bisher eigentlich nur aus US-amerikanischen Filmen.

Am 12.12. sind wir dann nach Cusco, Ales Heimatstadt, geflogen. Ich wollte zwar mit dem Bus fahren, aber Ales Eltern hatten mir bereits ein Ticket gebucht. Das ist ein wenig schade um die Erfahrung einer 25-stündigen Busfahrt. Aber ich muss zugeben, dass es dann schon komfortabler war, nur eine Stunde zu fliegen.
Wieder einmal wurde ich ganz herzlich von Ales Eltern in Empfang genommen.
Cusco war, bis zur Kolonialisierung durch die Spanier im 16. JH, die Hauptstadt des Inkareichs und liegt über 3400 m über dem Meeresspiegel. Die Stadt hat zwar im Gegensatz zu den 9 Milionen Einwohnern Limas nur 350.000 Einwohner, ist aber dennoch eine der größten Städte Perus und ist, aufgrund der vorkolonialen und kolonialen Geschichte, sowie der Nähe zu Machu Picchu eine Tourismus-Mettopole.
Die 3400 m, die ich von der Küstenstadt Lima nach Cusco hoch bin, haben mir erstaunlich wenig zu schaffen gemacht. Klar hatte ich ein wenig Höhenkrankheit, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Am zweiten Tag wurde mir ein wenig schwindelig, als ich mich bewegt habe, am dritten Tag in Cusco hatte ich leichte Kopfschmerzen und schlecht geschlafen, aber Ales Mutter meinte ich hätte relativ wenig Symptome gehabt, verglichen mit den meisten Menschen.
Cusco ist sehr schön. Man kann ganz klar die gewaltigen Steine an den Unteren Teilen der Häuser und der Kirchen im Zentrum sehen, die noch aus der Zeit der Inka stammen und gleichzeitig die koloniale Architektur der Spanier, die darauf gesetzt wurde.



Zudem laufen überall Menschen in traditionellen Trachten herum, die verschiedene Dinge verkaufen, Musik machen, oder einfach ihre Lamas, Alpakas oder Ziegen dabei haben und gegen Spende ein Foto von dir und den Tieren schießen.



Genau habe ich mir noch nichts angeschaut, aber dazu werde ich in der nächsten Zeit noch genug kommen, denn es gibt unzählige archäologische Stätten und Museen in Cusco, die es Wert sein sollen, besucht zu werden.

Ich habe auch schon Ales FreundInnen und ehemalige SchulkameradInnen kennen gelernt. Soweit ich mich mit denen unterhalten habe, scheinen die mir alle sehr sympathisch und mit Ales engsten Freunden und Freundinnen verstehe ich mich sehr gut.
Ich merke aber nach wie vor, allerdings nicht ganz so stark wie in Lima, dass ich mich in sehr privilegierten Kreisen bewege. Hier in Cusco scheint der Kontrast zwischen Arm und Reich bisher nicht so extrem.
Natürlich haben wir auch das Haus geschmückt, zwar ein bisschen zu viel für meinen Geschmack, aber es hält sich noch in Grenzen.

Sonst bin ich noch ein wenig gewandert. Einfach nur den Hügel neben Ales Haus rauf. Überraschenderweise bin ich dann direkt auf Ruinen gestoßen.





Die Eltern einer Freundin von Ale sind Besitzer eines Hotels in Urubamba, ca. eine Stunde von Cusco.
Am 20.12. sind Ale und ich mit ihrer Mädelsclique dort hin gefahren und haben dort gespielt, Lagerfeuer gemacht und übernachtet. Das machen die wohl jedes Jahr vor Weihnachten, eine nette Tradition unter Freunden, finde ich.
Die Gegend dort ist schön, sehr fruchtbar und generell eine bezaubernde Natur. Das Hotel hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und hat mir daher auch sehr gut gefallen. Außerdem heißt es Hotel Colibri und wurde dem Namen auch gerecht. Ich hab in dem einen Tag den ich da war, gleich mehrere Colibri-Arten gesehen. :)


Am 22. ist Ales Bruder Carlos dann aus Lima angereist. Abends waren wir anlässlich der Verlobung von Carlos und seiner Freundin Paola mit ihrer Familie in einem noblen peruanischem Restaurant edsen. Ich erwähne das, weil das Besuchen nobler Restaurants eine Seltenheit für mich ist. Es war ein netter Abend und hat mir echt gut gefallen.
Und jetzt?
Jetzt steht wie bei den meisten das Weihnachtsfest vor der Tür. Vielleicht ist es auch schon vorbei, wenn ihr das lest.
Für mich ist das nicht das erste mal Weihnachten woanders ohne Familie, trotzdem werde ich etwas sehnsüchtig, wenn ich daran denke, dass meine Familie ohne mich beisammen ist. Ich wäre dafür schon gerne zu Hause, nichtsdestotrotz bin ich hier in guten Händen und ich fühle mich hier wohl und als Teil der Familie. In Heimweh werde ich also nicht versinken.
Ich denke im neuen Jahr hört ihr wieder von mir.
Frohe Weihnachten und auch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich euch allen.
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Samstag, 1. Dezember 2018
Japes "Blog" 2 - Strand und Archäologische Stätten
jape, 18:55h
23.11.18 - 01.12.18, Huanchaco und Trujillo
Da Ale ende Novemer Examenwoche hatte, bin ich am 23.11. mit dem Nachtbus nach Trujillo, 9 Stunden nördlich von Lima, gefahren und hab dann einen winzigen Bus nach Huanchaco genommen, ein Strand mit guten Wellen, den Aycke mir empfohlen hat.
Dort hab ich in ein Hostel eingecheckt und mich mit ersten Leuten dort bekannt gemacht. Die Hostels hier sind ziemlich günstig, meist um die 20 nuevos soles, also ca. 5,50 € die Nacht.

Da ich mit dem exklusiven erste Klasse Nachtbus inklusive Essen für ca. 22€ gefahren bin, war ich dementsprechend früh da, hatte also noch den ganzen Tag Zeit und war auf dem Markt, habe mir ein Surfboard und Neoprenanzug geliehen und war surfen.
Die Märkte sind nett und ich habe mich direkt mit einer Dame angefreundet die Frühstück und Mittagessen verkauft. Die darauf folgenden Tage habe ich oft bei ihr Mittag gegessen.

Das Board was ich gewählt hatte war aber zu klein für mich also war die Session nicht so der Hammer.
Die nächsten Tage bestanden eigentlich nur aus schlafen, chillen, auf dem Markt einkaufen oder essen, surfen, so wie abendliches Karten spielen mit Leuten im Hostel.


Aufgrund vieler Reservierungen musste ich dann aber das Hostel wechseln, ich hab aber ein anderes schönes gefunden und war im vorherigen Hostel nach wie vor willkommen.

Die Woche verging dann wie im Flug. Bevor ich aber ins große Lima zurückgekehrt bin, habe ich noch eine Nacht in Trujillo gecouchsurft - also über ein Internetportal jemanden gefunden, der mich gratis eine Nacht bei sich zu Hause aufnimmt -.
Bevor ich dort bin gefahren bin, habe ich dann noch spontan eine archäologische Stätte besucht. Dabei handelt es sich um "Chan Chan" die Hauptstadt des Chimú - Reiches aus dem 13. Jahrhundert.



Das mit dem Couchsurfen hat dann alles super geklappt, mit dem Gastgeber zusammen hab ich mir mehrer Kunstausstellungen angeschaut und er hat mir das Stadtzentrum von Trujillo gezeigt.
Am nächsten Tag bin ich mit einem Freund des Gastgebers mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren, was zwar gefährlich war, aber doch erstaunlich gut geklappt hat. Später sind wir dann zu einer anderen archäologischen Stätte gefahren, einem ehemaliger Tempel der sogenannten Moche-Kultur, eine Hochkultur aus dem 1. bis 8. Jahrhundert.
Das war ein beeindruckendes Erlebnis, vor allen Dingen war ich begeisterte davon, wie gut die Wandmalereien erhalten waren.
In der Region gibt es noch weitere solche Stätten, ich hatte nur leider keine weitere Zeit mir die anzuschauen. Vielleicht werde ich dort aber noch mal vorbei kommen, da mich das echt interessiert.




Am Freitag, 30.11. ging es dann, nach dieser erlebnisreichen Woche, zurück nach Lima mit dem Nachtbus.
Da Ale ende Novemer Examenwoche hatte, bin ich am 23.11. mit dem Nachtbus nach Trujillo, 9 Stunden nördlich von Lima, gefahren und hab dann einen winzigen Bus nach Huanchaco genommen, ein Strand mit guten Wellen, den Aycke mir empfohlen hat.
Dort hab ich in ein Hostel eingecheckt und mich mit ersten Leuten dort bekannt gemacht. Die Hostels hier sind ziemlich günstig, meist um die 20 nuevos soles, also ca. 5,50 € die Nacht.

Da ich mit dem exklusiven erste Klasse Nachtbus inklusive Essen für ca. 22€ gefahren bin, war ich dementsprechend früh da, hatte also noch den ganzen Tag Zeit und war auf dem Markt, habe mir ein Surfboard und Neoprenanzug geliehen und war surfen.
Die Märkte sind nett und ich habe mich direkt mit einer Dame angefreundet die Frühstück und Mittagessen verkauft. Die darauf folgenden Tage habe ich oft bei ihr Mittag gegessen.

Das Board was ich gewählt hatte war aber zu klein für mich also war die Session nicht so der Hammer.
Die nächsten Tage bestanden eigentlich nur aus schlafen, chillen, auf dem Markt einkaufen oder essen, surfen, so wie abendliches Karten spielen mit Leuten im Hostel.


Aufgrund vieler Reservierungen musste ich dann aber das Hostel wechseln, ich hab aber ein anderes schönes gefunden und war im vorherigen Hostel nach wie vor willkommen.

Die Woche verging dann wie im Flug. Bevor ich aber ins große Lima zurückgekehrt bin, habe ich noch eine Nacht in Trujillo gecouchsurft - also über ein Internetportal jemanden gefunden, der mich gratis eine Nacht bei sich zu Hause aufnimmt -.
Bevor ich dort bin gefahren bin, habe ich dann noch spontan eine archäologische Stätte besucht. Dabei handelt es sich um "Chan Chan" die Hauptstadt des Chimú - Reiches aus dem 13. Jahrhundert.



Das mit dem Couchsurfen hat dann alles super geklappt, mit dem Gastgeber zusammen hab ich mir mehrer Kunstausstellungen angeschaut und er hat mir das Stadtzentrum von Trujillo gezeigt.
Am nächsten Tag bin ich mit einem Freund des Gastgebers mit dem Fahrrad durch die Stadt gefahren, was zwar gefährlich war, aber doch erstaunlich gut geklappt hat. Später sind wir dann zu einer anderen archäologischen Stätte gefahren, einem ehemaliger Tempel der sogenannten Moche-Kultur, eine Hochkultur aus dem 1. bis 8. Jahrhundert.
Das war ein beeindruckendes Erlebnis, vor allen Dingen war ich begeisterte davon, wie gut die Wandmalereien erhalten waren.
In der Region gibt es noch weitere solche Stätten, ich hatte nur leider keine weitere Zeit mir die anzuschauen. Vielleicht werde ich dort aber noch mal vorbei kommen, da mich das echt interessiert.




Am Freitag, 30.11. ging es dann, nach dieser erlebnisreichen Woche, zurück nach Lima mit dem Nachtbus.
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Japes "Blog" 1 - Somehow It's Harder To Leave Than To Stay
jape, 17:23h
18.11.18 - 23.11.18
Packen, Zimmer in Kartons packen, Abschiedsparty, Aufräumen, Abschied.
Und dann ging's los.
-Oh das mit dem Abschied sollte ich nicht zu kurz kommen lassen-
Wie der Titel es schon sagt war es erstmal gar nicht so einfach einfach wegzufahren.
Dazu muss man sich bewusst sein dass ich mein Leben lang, mal von meinem Austauschjahr abgesehen, in dem Haus in Lübeck gelebt habe, dort aufgewachsen bin und einfach eine Menge Erinnerungen dort hängen. Und dass ich der jüngste von Christines und Maltes drei Söhnen bin.
Da Malte und Christine nun ein riesen Haus haben, in dem nur noch sie leben, hat mich Christine logischerweise gefragt, ob ich mein Zimmer frei machen könnte, damit man die mittlere Etage vermieten kann. Das bedeutet zwar nicht, dass ich dort nicht hin zurückkehren kann, aber es kommt einem Auszug gleich und der Abschied heißt für mich daher das Abschließen mit dem Kapitel Kindheit in Lübeck.
Meine ganzen Sachen einzupacken bedeutete für mich also die letzten 20 Jahre Revue passieren zu lassen und zu wissen, dass ich mein Leben nie wieder so führen werde, wie ich es bisher getan habe.
Aber nicht nur für mich war es ein schwerer Abschied. Auch für Malte, aber vor allen Dingen für Christine.
Das ist aber auch gut nachvollziehbar, wenn das Nesthäkchen das Haus verlässt.
Für die beiden beginnt auch ein neues Kapitel.

Jetzt geht's aber los:
Mein Flug war entspannt, es ging mit Lufthansa von Hamburg, nach Frankfurt, nach Barcelona. Da musste ich raus aus dem Flughafen, um mich für meinen Flug nach Lima einzuchecken, weil das online irgendwie nicht ging und wieder rein. Das hat aber alles super geklappt und so konnte ich nach kurzer Wartezeit meinen 12 Stunden Flug über den Atlantik antreten. Hab zwar kaum geschlafen, hatte aber genug Hörbücher parat, um mir die Zeit zu versüßen.

Angekommen, wurde ich von Ale, unserer ehemaligen Austauschschülerin, die mitterweile eher ein Familienmitglied, als ein Gast ist und ihren Eltern begrüßt.
Ich habe schnell noch was im großen Flughafen gegessen und dann sind wir eine Dreiviertelstunde durch Lima zur Wohnung von Ale und ihrem Bruder Carlos gefahren. Dort hab ich erstmal 10 Stunden geschlafen.
In den nächsten Tage habe ich Lima ein bisschen kennen gelernt.
Lima ist... groß! Und es gibt, wie mein Bruder Timu es einmal passend beschrieb, gefühlt mehr Autos als Einwohner. Zur falschen Zeit braucht man dann auch mal 2 Stunden für eine Strecke von 20 Km. Im Auto natürlich. Denn Fahrrad fahren ist hier lebensgefährlich. Die autofahrenden spinnen hier noch mehr als in Costa Rica.


Man merkt dann auch relativ schnell, wie krass der Unterschied zwischen Arm und Reich hier ist. In Costa Rica hatte ich zwar schon deutlich mehr obdachlose Menschen gesehen als in Deutschland, aber Lima ist für mich jetzt schon eine ganz andere Dimension, obwohl ich mich bisher ausschließlich in wohlhabenden Vierteln aufgehalten habe.
In Miraflores, einem wunderschönen, wohlhabenden Statteitteil von Lima ging ich surfen. Ich hatte Spaß ubd war danach kaputt. An dem Tag muss ich irgendwas gegessen oder getrunken haben was mich den nächsten Tag total umgehauen hat.
Aber das hab ich dann schnell überstanden.



Die Darauf folgende Woche beschreib ich im Nächsten Post.
Wenn euch irgendetwas in diesem Eintrag besonders interessiert, zögert nicht in den Kommentaren zu fragen.
Packen, Zimmer in Kartons packen, Abschiedsparty, Aufräumen, Abschied.
Und dann ging's los.
-Oh das mit dem Abschied sollte ich nicht zu kurz kommen lassen-
Wie der Titel es schon sagt war es erstmal gar nicht so einfach einfach wegzufahren.
Dazu muss man sich bewusst sein dass ich mein Leben lang, mal von meinem Austauschjahr abgesehen, in dem Haus in Lübeck gelebt habe, dort aufgewachsen bin und einfach eine Menge Erinnerungen dort hängen. Und dass ich der jüngste von Christines und Maltes drei Söhnen bin.
Da Malte und Christine nun ein riesen Haus haben, in dem nur noch sie leben, hat mich Christine logischerweise gefragt, ob ich mein Zimmer frei machen könnte, damit man die mittlere Etage vermieten kann. Das bedeutet zwar nicht, dass ich dort nicht hin zurückkehren kann, aber es kommt einem Auszug gleich und der Abschied heißt für mich daher das Abschließen mit dem Kapitel Kindheit in Lübeck.
Meine ganzen Sachen einzupacken bedeutete für mich also die letzten 20 Jahre Revue passieren zu lassen und zu wissen, dass ich mein Leben nie wieder so führen werde, wie ich es bisher getan habe.
Aber nicht nur für mich war es ein schwerer Abschied. Auch für Malte, aber vor allen Dingen für Christine.
Das ist aber auch gut nachvollziehbar, wenn das Nesthäkchen das Haus verlässt.
Für die beiden beginnt auch ein neues Kapitel.

Jetzt geht's aber los:
Mein Flug war entspannt, es ging mit Lufthansa von Hamburg, nach Frankfurt, nach Barcelona. Da musste ich raus aus dem Flughafen, um mich für meinen Flug nach Lima einzuchecken, weil das online irgendwie nicht ging und wieder rein. Das hat aber alles super geklappt und so konnte ich nach kurzer Wartezeit meinen 12 Stunden Flug über den Atlantik antreten. Hab zwar kaum geschlafen, hatte aber genug Hörbücher parat, um mir die Zeit zu versüßen.

Angekommen, wurde ich von Ale, unserer ehemaligen Austauschschülerin, die mitterweile eher ein Familienmitglied, als ein Gast ist und ihren Eltern begrüßt.
Ich habe schnell noch was im großen Flughafen gegessen und dann sind wir eine Dreiviertelstunde durch Lima zur Wohnung von Ale und ihrem Bruder Carlos gefahren. Dort hab ich erstmal 10 Stunden geschlafen.
In den nächsten Tage habe ich Lima ein bisschen kennen gelernt.
Lima ist... groß! Und es gibt, wie mein Bruder Timu es einmal passend beschrieb, gefühlt mehr Autos als Einwohner. Zur falschen Zeit braucht man dann auch mal 2 Stunden für eine Strecke von 20 Km. Im Auto natürlich. Denn Fahrrad fahren ist hier lebensgefährlich. Die autofahrenden spinnen hier noch mehr als in Costa Rica.


Man merkt dann auch relativ schnell, wie krass der Unterschied zwischen Arm und Reich hier ist. In Costa Rica hatte ich zwar schon deutlich mehr obdachlose Menschen gesehen als in Deutschland, aber Lima ist für mich jetzt schon eine ganz andere Dimension, obwohl ich mich bisher ausschließlich in wohlhabenden Vierteln aufgehalten habe.
In Miraflores, einem wunderschönen, wohlhabenden Statteitteil von Lima ging ich surfen. Ich hatte Spaß ubd war danach kaputt. An dem Tag muss ich irgendwas gegessen oder getrunken haben was mich den nächsten Tag total umgehauen hat.
Aber das hab ich dann schnell überstanden.



Die Darauf folgende Woche beschreib ich im Nächsten Post.
Wenn euch irgendetwas in diesem Eintrag besonders interessiert, zögert nicht in den Kommentaren zu fragen.
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Mein gelegentlicher Blog
jape, 17:16h
Ich bin zwar nicht gut darin, aber auf die mehrfache Nachfrage, ob ich so was wie einen Blog schreiben würde, hab ich mich entschieden es wenigstens zu versuchen.
Dieser Blog ist also für diejenigen gedacht, die mir nahe stehen und Interesse daran haben gelegentlich was von mir zu erfahren.
Ich werd also ein paar Fotos auswählen und ein wenig erzählen, was ich so gemacht habe.
Wer mich nicht kennt und dennoch diesen Blog verfolgt:
Ich bin Jape, Jahrgang '98 aus Lübeck in Norddeutschland, Abiturient und bereise ab November 2018 Lateinamerika.
Dieser Blog ist also für diejenigen gedacht, die mir nahe stehen und Interesse daran haben gelegentlich was von mir zu erfahren.
Ich werd also ein paar Fotos auswählen und ein wenig erzählen, was ich so gemacht habe.
Wer mich nicht kennt und dennoch diesen Blog verfolgt:
Ich bin Jape, Jahrgang '98 aus Lübeck in Norddeutschland, Abiturient und bereise ab November 2018 Lateinamerika.
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